Monatsarchiv für März, 2009
Von CarstenHess am
März 31, 2009 veröffentlicht
Bonn - Joseph Ratzinger war noch nicht 32 Jahre alt, als er vor 50 Jahren - zum 1. April 1959 - auf den Lehrstuhl für Fundamentaltheologie an der Universität Bonn berufen wurde. In seinen Lebenserinnerungen schreibt er: “Am 15. April 1959 begann ich meine Vorlesungen (…) vor einer großen Hörerschar, die mit Begeisterung den neuen Ton aufnahm, den sie bei mir zu vernehmen glaubte. Einstweilen wohnte ich noch im Theologenkonvikt Albertinum, und das war gut so für den Anfang: Ich nahm am ganz normalen Tagesablauf der Theologen teil und wuchs so auch schnell in ein ungezwungenes menschliches Miteinander mit meinen Hörern hinein. Stadt und Universität begeisterten mich.” WEITERLESEN auf katholisch.de >>
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März 31, 2009 veröffentlicht
(epd v. 31.03.2009) - Als wehrloses, reines und duldsames Tier ist das Lamm Sinnbild für Leiden, Tod und Auferstehung Christi. Schon in der Antike war ein junges Schaf das klassische Opfertier. Es war Johannes der Täufer, der Jesus mit dem Lamm gleichgesetzt hat. Am Tag, nachdem er Jesus das erste Mal gesehen hatte, war ihm klar: «Siehe das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt.» (Johannes, 1,29).
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März 27, 2009 veröffentlicht
Entstanden nach einer Idee von Tom Tykwer, sollen in „Deutschland 09“ Filmemacher Aussagen über das heutige Deutschland treffen. Wie so oft bei solchen Episodenfilmen besteht die Stärke als auch die Schwäche in ihrer Heterogenität. Der Film will ein Mosaik sein, ein Kaleidoskop, in dem sich ganz unterschiedliche Statements und Sichtweisen treffen. Da steht eine Groteske neben einem melancholischen Reisefilm, Misslungenes neben Großartigem, Dokumentarisches neben Inszeniertem, Satire neben Essay. WEITERLESEN auf UK >>
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März 27, 2009 veröffentlicht
Eine neue Studie der Universität Zürich und der Ruhr-Universität Bochum mit 328 Kirchgängern als Probanden weist darauf hin, dass ein starker Glauben noch kein Garant für Gesundheit und Wohlbefinden ist. Entscheidend sei, welche Rolle man Gott zuweise - die des gütigen oder die des strafenden Gottes. Wer ein negatives Gottesbild habe, also etwa in Krankheiten eine Strafe Gottes sehe, bei dem könnten sich nach Ansicht der Forscher Depressionen und Angstzustände verstärken. WEITERLESEN auf UK >>
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März 26, 2009 veröffentlicht
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine stärkere Einbringung der Kirchen in gesellschaftliche Themen wie die weltweite Finanzkrise gefordert. Sie wünsche eine weitere “und manchmal noch lautere Einmischung”, sagte sie am Dienstagabend in einer Rede in der Katholischen Akademie in Berlin. Sie lobte zugleich, dass trotz der Trennung von Kirche und Staat die Kirchen bei der politischen Meinungsbildung eine wichtige Rolle spielten. Die Kanzlerin bekannte sich klar zum christlichen Menschenbild als ihrer Leitlinie für politisches Handeln. Dazu zähle, dass der Mensch als einzigartiges Geschöpf Gottes… Den ganzen Beitrag lesen »
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März 26, 2009 veröffentlicht
Der evangelische Religionsunterricht fördert einer Studie der Berliner Humboldt-Universität zufolge die Fähigkeit zum Dialog mit anderen Konfessionen und Religionen. Schüler, die ihn kontinuierlich besuchten, “wissen deutlich mehr und sind interreligiös kompetenter als diejenigen, die keinen oder nur sporadisch Religionsunterricht besucht haben”, teilten die Forscher am Mittwoch mit. Mit der Studie lägen erstmals empirische Daten über das Niveau interreligiöser Kompetenzen von 15-jährigen Schülern vor. Dafür wurden im vergangenen Herbst insgesamt 1.600 Schüler aus Berlin und Brandenburg getestet… Den ganzen Beitrag lesen »
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März 24, 2009 veröffentlicht
Eine Plakat-Aktion der Katholischen Kirche zu Weihnachten kam so gut an, dass nun eine Variation zu Ostern folgt. Im Dezember klärten Plakate in ganz Österreich darüber auf, warum Weihnachten gefeiert wird. Nun erinnern Motive daran, was an Ostern geschah. Wieder trägt die Werbeagentur “Jung von Matt/Donau” einen Großteil der Kosten selbst. Rund 2.300 Großplakate und etwa 600 “City Lights”, Schaukästen, die von innen beleuchtet werden, erinnerten zu Weihnachten 2008 in Österreich daran, warum Christen feiern. Wegen des Erfolgs dieser Aktion wollen die Katholiken… Den ganzen Beitrag lesen »
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März 24, 2009 veröffentlicht
Die Kontroverse um eine Aussage zum Kreuzestod Jesu in einer WDR-Rundfunkandacht zieht weite Kreise. Superintendent i.R. Burkhard Müller (der zu seinen Bonner Gemeindepfarrer-Zeiten überdurchschnittlich positiven Gemeindeaufbau leistete; Anm. VC-Red.) redet nicht lange um den heißen Brei herum. »Ich glaube nicht, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist«, sagte Müller in einer WDR-Radioandacht. Kurz vor Ostern löst er mit dieser Äußerung zu einem Kern der christlichen Botschaft vielfältige Reaktionen aus. Den ganzen Beitrag lesen »
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März 24, 2009 veröffentlicht
Bundespräsident Horst Köhler hat sich für einen stärkeren staatlichen Einfluss auf die Finanzmärkte ausgesprochen. In seiner Grundsatzrede zur Finanzkrise kritisierte er vor rund 300 geladenen Gästen in der Berliner Elisabethkirche die bisherige “schrankenlose Freiheit” der Märkte. Die Krise sei das “Ergebnis fehlender Transparenz, Laxheit, unzureichender Aufsicht und von Risikoentscheidungen ohne persönliche Haftung”, sagte er. Köhler forderte einen Markt mit Regeln und Moral. “Jetzt erleben wir, dass es der Markt allein nicht richtet. Es braucht einen starken Staat, der dem Markt Regeln setzt und für ihre Durchsetzung sorgt.” WEITERLESEN auf tagesschau.de >>
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März 24, 2009 veröffentlicht
Nicht mehr die Industrie ist der größte Übeltäter bei der Verschmutzung von Europas Flüssen, Böden und der Luft – es sind die privaten Haushalte. Unsere Flüsse sind zwar sauberer als vor zehn Jahren, trotzdem finden sich immer neue Stoffe, von denen die Wissenschaft noch nicht sagen kann, wie gefährlich sie sind. Das ist das Ergebnis der europaweiten Studie „Aqua Terra“, an der Umweltforscher aus 12 EU-Ländern mitwirkten. Sie untersuchten über fünf Jahre hinweg Wasser, Boden und die Luft in Flussgebieten, darunter auch die Donau und die Elbe. WEITERLESEN auf focus.de >>
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März 23, 2009 veröffentlicht
Es ist eigentlich immer dasselbe Ritual. Wenn etwas Entsetzliches passiert, stillen die Medien zunächst den Informationshunger der Zuschauer und Leser. Anschließend kritisieren die Medien wiederum die Berichterstattung über eben jenes Ereignis. Am Fall des Amoklaufs von Winnenden lässt sich erkennen, wie gut die Selbstkritik der Medien in Deutschland im Grunde funktioniert. Dass man von der auflagenstärksten Tageszeitung, der “Bild”, im Falle eines Amoklaufs eines 17-jährigen Schülers keine nüchterne Zusammenfassung der Ereignisse sowie Hintergrundberichte ohne Blutrausch… Den ganzen Beitrag lesen »
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März 20, 2009 veröffentlicht
Die Weltbevölkerung steigt stetig, gleichzeitig haben immer weniger Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Jeder Deutsche verbraucht durchschnittlich 127 Liter Trinkwasser pro Tag. Millionen Menschen haben keinen oder nur unzureichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser. Verschmutztes Wasser bleibt weltweit die Hauptursache für das Anstecken mit Krankheiten. Momentan herrscht bereits in mehr als 60 Ländern Wasserknappheit. 97,5 Prozent der weltweiten Wasservorkommen sind salzhaltig und ohne technische Aufbereitung nicht genießbar. Und von den 2,5 Prozent Süßwasser… Den ganzen Beitrag lesen »
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März 20, 2009 veröffentlicht
(epd v. 20.03.2009) - In der Debatte über die Bewältigung der Wirtschaftskrise hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, davor gewarnt, vorschnell von der Krise als Chance zu sprechen. Noch sei unklar, wann der Tiefpunkt der Krise erreicht sei, sagte der Bischof am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. Anstatt von Chance solle daher besser von einer «Weggabelung» gesprochen werden. Huber hält es für richtig, Katastrophenstimmung zu vermeiden. Dennoch müssten die Bürger hinreichend auf das vorbereitet werden… Den ganzen Beitrag lesen »
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März 18, 2009 veröffentlicht
(Von Harald Mallas für UK v. 18.03.2009) - Gottkritische Angriffe auf Glauben und Kirche nehmen zu. Nicht leicht, bei der Antwort den richtigen Ton zu treffen. Selbstbewusst und authentisch sein hilft weiter. Und von Kindern zu lernen. An Gott glauben? In der Kirche mitarbeiten? Da muss man sich seit einiger Zeit wieder auf einen heftigen Gegenwind gefasst machen. „Bloß nicht verstecken“, rät einer, der es wissen muss: Manfred Lütz. Im Umgang mit antikirchlichen und atheistischen Tendenzen in der Gesellschaft sei jetzt ein „respektvoller, existenzieller Dialog“ gefragt. Mit seinen Büchern… Den ganzen Beitrag lesen »
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März 18, 2009 veröffentlicht
(epd v. 18.03.2009) - Immer mehr Männer überdenken das traditionelle Rollenverständnis. Sie erkennen die Berufstätigkeit von Müttern stärker an und sind auch eher als noch vor zehn Jahren bereit, Elternzeit zu nehmen. Das ist ein Ergebnis der empirischen Studie „Männer in Bewegung - 10 Jahre Männerentwicklung in Deutschland”, die der Düsseldorfer Sozialwissenschaftler Rainer Volz und der Wiener Pastoraltheologe und -soziologe Prof. Dr. Paul Michael Zulehner im Auftrag der Gemeinschaft der Katholischen Männer Deutschlands (GKMD) und der Männerarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland… Den ganzen Beitrag lesen »