Internet: Ab 2009 zusätzlich zu *.de & *.com auch *.wasweissich…

VON MONIKA ERMERT. So individuell wie die eigene Haustür darf bald auch die virtuelle Anschrift sein: Ab 2009 gibt es neue Adressbereiche im Netz. Neben den herkömmlichen Domains wie .com und .de könnten Webseiten dann auf .berlin, .gott oder .wasweißich enden. Es herrscht Goldgräberstimmung im Land der Internet Domains. Denn im Frühjahr 2009 können bei der privaten Netzverwaltung, der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (Icann), neue Internetadressbereiche beantragt werden. Zusätzlich zu den bekannten .com- oder .de-Adressen sind dann auch individuelle Anschriften möglich. Vielleicht möchten Sie gerne…

weiterlesen

Franz Müntefering: Christlich motivierte Solidarität ist „eine Riesenidee“

Der ehemalige SPD-Vorsitzende und Vizekanzler Franz Müntefering hat bei einem Treffen mit westfälischen Kirchenvertretern in Schwerte auf die Bedeutung der christlichen Nächstenliebe in der globalisierten Welt hingewiesen. Solidarität und Demokratie müssten wieder zum Maßstab politischen Handelns gemacht werden, um mit den Folgen der Globalisierung fertig zu werden, sagte er am 15. August 2008. Es sei ein großer Verdienst des Christentums, dass es die Nächstenliebe zur Grundlage des menschlichen Zusammenlebens gemacht habe. Das bedeute, dass man den Menschen in seinen Nöten nicht allein lasse. Europa könnte beim Setzen sozialer Standards eine Vorreiterrolle einnehmen. Seiner Ansicht nach entscheide sich an Europa in den kommenden Jahren…

weiterlesen

Experten warnen vor Scientology-Nachhilfeangeboten

Sektenexperten warnen zum Schuljahresbeginn vor Nachhilfeangeboten von Scientology. Die Organisation versuche weiterhin, massiv in diesen Markt einzusteigen. Das erklärten in Düsseldorf die Leiterin von Sekten-Info NRW, Riede, und der Sektenexperte der CDU-Landtagsfraktion, Ratajczak. Die Schüler erhielten keine fächerorientierte Nachhilfe, sondern ausschließlich Schulungen nach der Lerntheorie des Gründers der Psycho-Sekte, Hubbard. Eltern sollten auf der Suche … weiterlesen

Ehemaliger Bischof tritt Präsidentenamt an

Der katholische Befreiungstheologe Fernando Lugo tritt am Freitag in Paraguay das Amt des Präsidenten an. Der 57-Jährige hatte die Präsidentschaftswahl am 20. April klar gegen die Kandidatin der regierenden konservativen Colorado-Partei gewonnen. Der frühere Bischof hat bereits angekündigt, er werde dem Kampf gegen Korruption und Armut im Land oberste Priorität einräumen, wie die Zeitung «ABC» berichtete. Das südamerikanische Land gilt als eines der korruptesten Länder der Welt. 20 Prozent der Bevölkerung leben in absoluter Armut. Mit dem Beginn seiner vierjährigen Amtsperiode endet die mehr als 61-jährige Herrschaft der Colorado-Partei in Paraguay. Zur Amtseinführung Lugos…

weiterlesen

Protestanten wie Katholiken setzen auf neue Volksnähe – Wachsende Zweifel am Papst-Ideal der „Minderheitenkirche“

Bonn/Hannover – Es war ein Fanal: „Die Kirche wird andere Formen annehmen. Sie wird weniger mit den Großgesellschaften identisch sein, mehr Minderheitenkirche sein, in kleinen lebendigen Kreisen von wirklich Überzeugten und Glaubenden und daraus Handelnden leben.“ Mit diesen Sätzen löste Kardinal Ratzinger, heute Benedikt XVI., 1996 eine große Debatte über die Kirche der Zukunft in Deutschland aus: Abschied von der Volkskirche, die durch Steuern und Konkordate gesichert und in Traditionen verankert ist, Konzentration auf die Gemeinschaft der Gläubigen, die das Evangelium unter den Heiden verkündigen. Doch wie sehr diese Vision…

weiterlesen

Wer ist der einflussreichste Kirchenmann der USA? – Baptistenpastor und Bestsellerautor Warren interviewt Mc Cain und Obama

Als einflussreichsten Kirchenmann der USA bezeichnet das Nachrichtenmagazin Time (New York) den Baptistenpastor und Bestsellerautor Rick Warren (Lake Forest/Kalifornien). „Er ist ein natürlicher Anführer, pathologischer Plauderer; er ist unersättlich neugierig und oft der klügste Mensch im Raum“, schreibt Autor David Van Biema in einer Titelgeschichte der US-Ausgabe, die den 54-jährigen Warren porträtiert. Warren reite auf der „neuesten Welle des Wandels“ in der evangelikalen Szene – weg von „Themen der Sünde“ wie Abtreibung und „Homo-Ehe“  und hin zum Kampf gegen Armut, Aids, Unwissenheit, Folter und Klimaerwärmung. Dies zeige sich auch in Warrens jüngstem Coup: Er hat es fertig gebracht, die beiden designierten Präsidentschaftskandidaten…

weiterlesen

Heinemann-Friedenspreis würdigt Holocaust-Jugendbuch

Der Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher geht in diesem Jahr an die in Berlin geborene Autorin Digne M. Marcovicz. Sie erhalte die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung für ihr Holocaust-Sachbuch «Massel. Letzte Zeugen», teilte der Regionalverband Ruhr am Freitag in Essen mit. Die Preisverleihung ist am 1. September in Essen. Das Buch vermittle in Form einer Bildergeschichte mit Comic-Elementen jungen Menschen die historischen Grauen des Holocaust, so die Jury. Vor allem Jugendliche würden sich von der ungewöhnlichen Gestaltung des Buches angesprochen fühlen und nachempfinden können, was den Überlebenden des NS-Terrors Unvorstellbares angetan wurde.

weiterlesen

China und der Westen – bei Olympia stoßen Welten aufeinander. VON WALTHER WUTTKE.

PEKING 2008: Auch wenn es in den vergangenen Wochen einen anderen Anschein hatte: Bei der XXIX.Olympiade der Neuzeit in Peking geht es in erster Linie darum, wer am besten laufen, springen und werfen kann. Weniger um die Befreiung Tibets und anderer Minderheiten in der Volksrepublik, die Verbreitung des Internets oder die Respektierung der Menschenrechte nach … weiterlesen

„Zum Dialog mit Muslimen“ – und weitere hilfreiche „zeitzeichen“-Artikel

Es sei an der Zeit, eine Inventur des christlich-muslimischen Dialoges vorzunehmen – das empfiehlt der Ratvorsitzende der Ev. Kirche in Deutschland, Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber. Denn der Islam sei in Deutschland aus einer in der Öffentlichkeit weitgehend übersehenen Migrantenreligion zu einer Religion geworden, die einen anerkannten Platz in der Gesellschaft einfordere. Zahlreiche neu errichtete … weiterlesen

Neuer Film soll in Schulen über Scientology-Gefahr aufklären

Der evangelische bayerische Landesbischof Johannes Friedrich hat in München eine Filmproduktion vorgestellt, die zur kritischen Auseinandersetzung mit Scientology im Schulunterricht beitragen soll. „Der Film auf der DVD spricht Jugendliche an und macht die Gefahren der Organisation deutlich, ohne propagandistisch zu sein“, sagte Friedrich bei der Präsentation am Dienstag in München. Das meiste Material über Scientology sei veraltet und spreche die Schülerinnen und Schüler nicht an. Der 25-minütige Film „Der gesäuberte Planet – Eine Reise ins Innere von Scientology“ der Produktionsgesellschaft Matthias Film lasse gleichermaßen Vertreter der Organisation, staatliche Behörden und Aussteiger zu Wort kommen…

weiterlesen

Den Spuren von Jesus in der Kultur nachgehen – neue Website

Den Spuren, die Jesus Christus in Kunst, Musik und Literatur hinterlassen hat, will ein neues Internet-Angebot nachgehen. Die Seite www.die-jesus-spur.de wird von der Online-Redaktion von ERF Medien in Wetzlar verantwortet. Die zuständige Redakteurin, Ilona Mahel, ist auch dem Betreiber von vitamin-c-online seit langem als gut recherchierende Journalistin bekannt, frei von fanatisch-fundamentalistischen Tendenzen, was ja bei derartigen Projekten nicht selbstverständlich ist. Das Angebot richtet sich an Nutzer, die dem christlichen Glauben und der Person Jesu distanziert gegenüberstehen. Neben zahlreichen Text- und Videobeiträgen über einzelne Gemälde, Romane, Musikstücke…

weiterlesen

Streit um gekreuzigten Frosch

Ein Frosch sorgt in Italien derzeit für hitzige Diskussionen zwischen Kunstliebhabern und christlichen Politikern. Das Brisante: Der Frosch ist ein Kunstwerk des 1997 verstorbenen Künstlers Martin Kippenberger, das Tier ist gekreuzigt, hält einen Bierkrug in der einen Hand, in der anderen ein Ei – und streckt die Zunge heraus (auf vitamin-c-online verfremdet abgebildet). Das Kunstwerk empfinden konservative Politiker der Region, in der das Museum steht, als Provokation. Ein Politiker ist nun sogar in Hungerstreik getreten…

weiterlesen

Nach dem Hören kommt das Handeln: „Wicherns Wittenberger Rede als Herausforderung an diakonisches Handeln heute.“

Untertitel: „Spiritualität als Quelle der Diakonie“ (aus: Deutsches Pfarrerblatt – Heft: 6 / 2008; Autor: Peter Zimmerling)  —  Johann Hinrich Wichern war ein »Genie der Barmherzigkeit«. Mit seiner Wittenberger Rede von 1848 gelang es ihm, Diakonie als wesentliches Merkmal kirchlicher Arbeit zu etablieren. Peter Zimmerling beleuchtet Dimensionen der Spiritualität Wicherns als Quelle seines diakonischen Engagements und deren Bedeutung für die Arbeit heute. Nicht zu Unrecht hat Bundespräsident Theodor Heuss Johann Hinrich Wichern als die größte Gestalt des deutschen Protestantismus…

weiterlesen