China und der Westen – bei Olympia stoßen Welten aufeinander. VON WALTHER WUTTKE.

PEKING 2008: Auch wenn es in den vergangenen Wochen einen anderen Anschein hatte: Bei der XXIX.Olympiade der Neuzeit in Peking geht es in erster Linie darum, wer am besten laufen, springen und werfen kann. Weniger um die Befreiung Tibets und anderer Minderheiten in der Volksrepublik, die Verbreitung des Internets oder die Respektierung der Menschenrechte nach … weiterlesen

„Zum Dialog mit Muslimen“ – und weitere hilfreiche „zeitzeichen“-Artikel

Es sei an der Zeit, eine Inventur des christlich-muslimischen Dialoges vorzunehmen – das empfiehlt der Ratvorsitzende der Ev. Kirche in Deutschland, Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber. Denn der Islam sei in Deutschland aus einer in der Öffentlichkeit weitgehend übersehenen Migrantenreligion zu einer Religion geworden, die einen anerkannten Platz in der Gesellschaft einfordere. Zahlreiche neu errichtete … weiterlesen

Neuer Film soll in Schulen über Scientology-Gefahr aufklären

Der evangelische bayerische Landesbischof Johannes Friedrich hat in München eine Filmproduktion vorgestellt, die zur kritischen Auseinandersetzung mit Scientology im Schulunterricht beitragen soll. „Der Film auf der DVD spricht Jugendliche an und macht die Gefahren der Organisation deutlich, ohne propagandistisch zu sein“, sagte Friedrich bei der Präsentation am Dienstag in München. Das meiste Material über Scientology sei veraltet und spreche die Schülerinnen und Schüler nicht an. Der 25-minütige Film „Der gesäuberte Planet – Eine Reise ins Innere von Scientology“ der Produktionsgesellschaft Matthias Film lasse gleichermaßen Vertreter der Organisation, staatliche Behörden und Aussteiger zu Wort kommen…

weiterlesen

Den Spuren von Jesus in der Kultur nachgehen – neue Website

Den Spuren, die Jesus Christus in Kunst, Musik und Literatur hinterlassen hat, will ein neues Internet-Angebot nachgehen. Die Seite www.die-jesus-spur.de wird von der Online-Redaktion von ERF Medien in Wetzlar verantwortet. Die zuständige Redakteurin, Ilona Mahel, ist auch dem Betreiber von vitamin-c-online seit langem als gut recherchierende Journalistin bekannt, frei von fanatisch-fundamentalistischen Tendenzen, was ja bei derartigen Projekten nicht selbstverständlich ist. Das Angebot richtet sich an Nutzer, die dem christlichen Glauben und der Person Jesu distanziert gegenüberstehen. Neben zahlreichen Text- und Videobeiträgen über einzelne Gemälde, Romane, Musikstücke…

weiterlesen

Streit um gekreuzigten Frosch

Ein Frosch sorgt in Italien derzeit für hitzige Diskussionen zwischen Kunstliebhabern und christlichen Politikern. Das Brisante: Der Frosch ist ein Kunstwerk des 1997 verstorbenen Künstlers Martin Kippenberger, das Tier ist gekreuzigt, hält einen Bierkrug in der einen Hand, in der anderen ein Ei – und streckt die Zunge heraus (auf vitamin-c-online verfremdet abgebildet). Das Kunstwerk empfinden konservative Politiker der Region, in der das Museum steht, als Provokation. Ein Politiker ist nun sogar in Hungerstreik getreten…

weiterlesen

Nach dem Hören kommt das Handeln: „Wicherns Wittenberger Rede als Herausforderung an diakonisches Handeln heute.“

Untertitel: „Spiritualität als Quelle der Diakonie“ (aus: Deutsches Pfarrerblatt – Heft: 6 / 2008; Autor: Peter Zimmerling)  —  Johann Hinrich Wichern war ein »Genie der Barmherzigkeit«. Mit seiner Wittenberger Rede von 1848 gelang es ihm, Diakonie als wesentliches Merkmal kirchlicher Arbeit zu etablieren. Peter Zimmerling beleuchtet Dimensionen der Spiritualität Wicherns als Quelle seines diakonischen Engagements und deren Bedeutung für die Arbeit heute. Nicht zu Unrecht hat Bundespräsident Theodor Heuss Johann Hinrich Wichern als die größte Gestalt des deutschen Protestantismus…

weiterlesen

Was ist so faszinierend an Esoterik? EZW-Hempelmann antwortet

Warum hat die Esoterik seit mehr als 30 Jahren eine ungebrochene Konjunktur in Deutschland? Woher kommt das wachsende Interesse an Engelwesen und astrologischer Lebensberatung? Diesen Fragen geht die Studie „Esoterik als Trend“ der Evangelischen Zentrale für Weltanschauungsfragen (EZW) nach. Wie deren Leiter, Reinhard Hempelmann (Berlin), schreibt, antworte esoterische Religiosität auf „Ermüdungserscheinungen rationaler Weltbewältigung“. Langeweile und Erfahrungsarmut im Alltag machten „hungrig auf spirituelle Erfahrungen“. Als Beispiel für das rasante Wachstum esoterischer Religiosität…

weiterlesen

»Alles nur geklaut« – Plagiate auf der Kanzel

Von Peter Schaal-Ahlers. Dass aus Büchern und Lexika ohne Quellenangabe abgeschrieben wird, dass Spickzettel benutzt werden, ist ein uraltes Phänomen. Die Zeiten mühevoller handschriftlicher Abschriften sind jedoch passé. Noch nie war Kopieren und Speichern so einfach wie im Zeitalter des Internets. Was das für die Predigtarbeit bedeutet, diskutiert Peter Schaal-Ahlers…

weiterlesen

Internationale Studie: Jugend der Welt religiöser als ihr Ruf

Weltweit betrachtet sind Jugendliche und junge Erwachsene viel religiöser als gemeinhin angenommen wird. Dies ist das Ergebnis einer internationalen Sonderstudie der deutschen Bertelsmann Stiftung aus Anlass des katholischen Weltjugendtages in Australien. Befragt wurden 21.000 Menschen in 21 Ländern. Global betrachtet sind etwa vier von fünf jungen Erwachsenen (85 Prozent) religiös und sogar fast die Hälfte (44 Prozent) als hochreligiös einzuschätzen. Lediglich 13 Prozent haben mit Gott und Glauben nichts im Sinn. Allerdings zeigt sich…

weiterlesen

„Ihr habt noch Hoffnung“ – Was vom Weltjugendtag bleibt. Von Nathanael Liminski.

Rund 400.000 Besucher kamen zum Weltjugendtag nach Sydney. Die Veranstalter des katholischen Weltjugendtags, der am 20. Juli in Sydney (Australien) zu Ende ging, haben geklotzt, nicht gekleckert. 150 Millionen australische Dollar (92 Millionen Euro) ließen sie sich die Ausrichtung der größten Jugendveranstaltung des Jahres der Welt kosten – mit rund 400.000 Besuchern des Schlussgottesdienstes. Der geistliche Chefkoordinator, Weihbischof Anthony Fisher, wird daher auf die Frage eines südkoreanischen Journalisten gewartet haben: „Sie haben viele Millionen Dollar ausgegeben – wie viele junge Menschen sind in diesen Tagen in die Kirche eingetreten?“

weiterlesen

Blick über den Gartenzaun: WELTJUGENDTAG – Mega-Event mit Langzeitwirkung?

Sydney, wo in diesen Tagen der Weltjugendtag stattfindet, ist kein bequemes Pflaster für die katholische Kirche. Die Millionen-Metropole unterscheidet sich damit nicht von anderen Städten Australiens. Zwar gehören hier rund zwei Drittel der Bevölkerung christlichen Kirchen an, Religion aber spielt im Alltagsleben so gut wie keine Rolle. Die ethnische Vielfalt, vor allem eine Folge der … weiterlesen

Unmut über neuen „Bayern-Buddhismus“

Über die Aktion des neuen FC Bayern-Trainers Jürgen Klinsmann, in den Trainingsräumen des Vereins einige Buddha-Statuen aufzustellen, sind nicht alle erfreut. Im Gegenteil: Vertreter aus Kirche und Politik kritisieren den neuen „Bayern-Buddhismus“ deutlich. Unter anderem die „Bild“-Zeitung hatte vor einigen Tagen über die außergewöhnliche Dekoration im neu gestalteten Bayern-Trainingszentrum berichtet. „Sogar vier weiße Buddhas aus Stein hat Klinsi den Bayern aufs Dach gestellt. Im Buddhismus soll man aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit des Geistes erreichen. Vor seinem Amtsantritt sagte der Neu-Coach: ‚Wir werden ein Energiefeld aufbauen, das den Spielern viel Spaß machen wird'“, schrieb „Bild“ bereits Anfang Juli 2008. Das Blatt zeigte ein Foto…

weiterlesen

Nelson Mandela zum 90. Geburtstag

Nelson Mandela sei wahrhaftig ein „Botschafter des Gewissens“, schreibt der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, in Anspielung auf einen an Mandela verliehenen Ehrentitel in seiner Gratulation zum 90. Geburtstag des früheren südafrikanischen Präsidenten am 18. Juli. Als „Pfeiler der Hoffnung“ für ein neues Südafrika und in seinem Engagement im Kampf gegen HIV/Aids werde Mandela zu Recht als einer der angesehensten und beliebtesten „elder statesmen“ der Welt verehrt. „Wir sind uns der tiefen…

weiterlesen