Kurz vor der Bundestagswahl: Eine Würdigung all jener, die sich politisch engagieren, und ein Plädoyer, am 24. September wählen zu gehen. – Dies ist eine Verteidigungsrede. Eine Apologie sozusagen: auf unsere Demokratie und – so politisch unkorrekt es sein mag – auch auf den Berufsstand der Politiker. Viel Schelte müssen sich diese Männer und Frauen gefallen lassen. Und zwar nicht nur solche sachlicher Natur (die ist wie der Streit wichtig und notwendig für eine lebendige Demokratie), sondern auch solche von grundsätzlicher und vor allem: von beleidigender Art…
Geschützt: Getragen wie auf Adlerflügeln
Es gibt keinen Textauszug, da dies ein geschützter Beitrag ist.
In seiner Kolumne schreibt Jan Dieckmann u.a.: „Und macht bitte eines mehr: Nehmt Euch mehr Zeit für die Vorbereitung des Sonntags. Ich kann verstehen, dass bei der Fülle der Aufgaben, die ihr habt, der Gottesdienst oft nur eine unter vielen Aufgaben ist, die unter Druck und Zeitnot erledigt werden muss. Schade, dass es derzeit so ist. Dabei wissen wir doch, alles braucht seine Zeit. Dafür ist der Gottesdienst zu wichtig.“ Den ganzen Artikel…
Elvis Presley, der vor 40 Jahren starb, liebte Gospels. Christliche Songs gaben dem im „goldenen Käfig“ seines Ruhms gefangenen Rockstar Halt. Davon sind ein früherer Mitmusiker und die Präsidentin des größten deutschsprachigen Elvis-Clubs überzeugt…
Der evangelische Bischof Wolfgang Huber beklagt, dass die Deutschen sich hinter Vorurteilen verschanzen. Das Land leide an Selbstgerechtigkeit. Ein Gespräch über Flüchtlinge und Populisten, Realos und Moralisten – und die Unfähigkeit, zu streiten. – DIE ZEIT: Herr Bischof, wann haben Sie zum letzten Mal Ihre Meinung geändert? – Wolfgang Huber: (lacht) Eine relevante Meinung? – ZEIT: Ja, bitte. – Huber…
Früher hießen sie „Hochwürden“, heute treten sie als handfester Hafenpastor oder alleinerziehender Vater von vier Söhnen auf – warum Pfarrer in Serien und Fernsehfilmen noch immer gefragt sind. – Von Tilmann P. Gangloff (epd) – Die größte Berufsgruppe in deutschen Fernsehserien sind selbstverständlich die Kommissare. Ärzte gibt es ebenfalls zuhauf. 1988 aber etablierte sich mit dem Überraschungserfolg „Oh Gott, Herr Pfarrer“ (ARD) ein dritter Berufsstand: Plötzlich eroberten auch Priester und Pfarrerinnen…
Man kann den Eindruck gewinnen, dass das Vaterunser mitunter eine Art „Allzweckwaffe“ ist, die bei jeder möglichen oder unmöglichen Gelegenheit zu passen scheint. Kein Wunder, wenn das Gebet des Herrn häufig nur noch einfach heruntergeleiert wird. Demgegenüber geht es Okko Herlyn vor allem um ein Verstehen dieses alten, vermeintlich vertrauten Textes. Dabei erweisen sich seine gewichtigen Inhalte als überaus aktuell, wie zahlreiche alltagsnahe Beispiele und gesellschaftliche und politische Zusammenhänge deutlich machen. Geschrieben…
Es gibt in unserem Land eine ganz neue Form von Armut. Vor vielen Jahren hat der französische Arbeiterpriester Jacques Loew sie erläutert. Er schreibt: „Arm ist der, dem niemand zuhört.“ Mehr als die Hälfte der Haushalte in den deutschen Großstädten sind heute Einpersonenhaushalte. Da sind natürlich junge Menschen dabei, die gerne für ein paar Jahre eine sturmfreie Bude haben. Es sind aber auch unglaublich viele ältere Menschen dabei, die allein sind und vereinsamen. Sie leben am Existenzminimum, aber sie haben niemanden, der ihnen zuhört. Aktuellen Artikel hier finden:
Nicht weniger als einen Paradigmenwechsel in der deutschen Afrika-Politik hatte Angela Merkel für den G20-Gipfel angekündigt. „Compact with Africa“, „Marshall-Plan“ oder „Eckpunktepapier Afrika“: Die Programme tragen vielversprechende Namen – und folgen einem Prinzip: Staatliche Entwicklungshilfe ist out. Die Bundesregierung setzt auf private Investoren, die Afrika mit Milliardensummen helfen sollen. Doch die Strategie weckt Zweifel…
…das zum Sonntag, 9.7.2017 im Herrnhuter Losungsheft stand: „Herr, unser Gott! Wir danken dir, dass in Jesus Christus dein lebendiges Wort in diese Welt und auch zu uns gekommen ist. Erhalte uns, dass wir seine Hörer bleiben und täglich neu werden. Gib, dass es aufwecke die Schlafenden, dass es tröste die Betrübten, dass es zurechtweise die Irrenden, dass es unser aller Sünden bedecke und uns alle aufrufe zu einem Leben in der Liebe und in der Hoffnung.“ Karl Barth
Selbst im Angesicht tiefster menschlicher Abgründe setzen Autonome noch eins drauf. –