Die „Berner Zeitung“ aus der Schweiz kritisiert die Reaktionen auf das Köhler-Interview: „Reflexartig regten sich Medien, Politiker und Experten über den Bundespräsidenten auf. Manche Kritiker sahen schon die Verfassung verletzt. Diese Empörungsmaschinerie ist inzwischen Alltag in Deutschland. Sie kann jeden treffen, der ein falsches Wort sagt – oder ein falsch verstandenes Wort. Moralinsauer, pingelig, hysterisch – so verlaufen diese Debatten meistens. Die eigentlichen Probleme bleiben derweil ungelöst. Horst Köhler wollte bei diesem Spiel nicht mehr mitmachen. Man kann ihn verstehen.“
2. „World Vision“-Kinderstudie: Kluft zwischen Arm und Reich wird größer
Den meisten 6- bis 11-Jährigen in Deutschland geht es gut, doch immerhin 20 Prozent fühlen sich benachteiligt. Dies ist eins der Ergebnisse der zweiten „World Vision“-Kinderstudie… WEITER >>