VON MATTHIAS GIERTH für RM v. 05.03.2009 – Beide Kirchen verpassen ein zentrales Thema. Dabei bietet die christliche Soziallehre Leitplanken der Orientierung. Als am vergangenen Sonntag in allen deutschen Diözesen Fastenhirtenbriefe…
Einsturz des Kölner Stadtarchivs: „Plötzlich hat man nichts mehr“
STERN.de v. 08.03.2009 – 32 Jahre hat Manfred Reimer in der Kölner Severinstraße gewohnt. Sohn Florian verbrachte dort sein gesamtes Leben. Als das Stadtarchiv einstürzte, verloren die beiden Männer ihre Heimat… Chronologie eines Totalverlustes. WEITERLESEN >>
DIE ZEIT v. 05.03.2009 – Heiligabend, kurz nach 17 Uhr, die Kölner Innenstadt ist wie ausgestorben. Kirchenglocken läuten, aber mir ist alles andere als weihnachtlich zumute. Der Pförtner in Kölns ältestem Nachtasyl…
Der niederländische Künstler Johan van der Dong hat eine Telefonleitung eingerichtet, die es Menschen ermöglicht, Nachrichten an Gott zu hinterlassen. Die Aktion soll Menschen helfen…
Kaum eine Gestalt des Protestantismus hat im vergangenen Jahrhundert die Menschen so bewegt wie Martin Niemöller. Durch seine radikalen Wendungen stieß er viele immer wieder vor den Kopf. Er dachte und handelte gegen…
(epd v. 06.03.2009) – Die katholische Kirche will auch bei sinkenden Kirchensteuereinnahmen auf Kündigungen verzichten. Der Haushalt werde dann so gestaltet werden, «dass wir nicht Menschen entlassen müssen»…
„Die Evangelikalen betreiben eine massive Einschüchterung Andersdenkender.“ Das hat Kathinka Kaden, Vorsitzende der liberalen „Vereinigung Offene Kirche in Württemberg“, in einem Interview mit der Zeitung „taz“ (01.03.2009) erklärt. Besonders kritisierte sie die Deutsche Evangelische Allianz (DEA). „Inzwischen hat der schleichende Machtanspruch der Evangelikalen ein unerträgliches Ausmaß angenommen“, sagte Kaden gegenüber der „taz“. Sie bildeten aufgrund ihrer finanziellen Stärke, ihrem Einfluss und ihrer Intransparenz fast schon eine „zweite evangelische Kirche“ in Deutschland.
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
Der Erfurter Islamwissenschaftler Jamal Malik hat die Mobilisierung von Religion in Europa erforscht – und kritisiert die Islamisierung der Muslime durch die deutsche Mehrheitsgesellschaft scharf. Denn damit gerate die Integrationsdebatte in eine Sackgasse. Ein Gespräch über das christliche Abendland und Bundesinnenminister Schäuble, bunte Flickenteppiche und die Zähmung des Islam. INTERVIEW: SABINE AM ORDE. – taz: Herr Malik, Sie gehen davon aus, dass die Bedeutung der Religion in Europa zunimmt. Man kann aber vielerorts beobachten, dass die kirchlichen Gemeinden keinen Zulauf mehr…
Von Holger Kreitling (27.02.2009) – Am vergangenen Donnerstag las der Sohn aus seinem umstrittenen Buch über den demenzkranken Vater Walter Jens. In Tübingen war die Aufregung über „Demenz“ groß, die Leser warfen Tilman Jens Denunziation vor und riefen zum Boykott auf. Bei der Veranstaltung wurde klar: Viele haben das Buch missverstanden. – Der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Walter Jens ist einer der prägenden deutschen Intellektuellen der Nachkriegszeit. In Tübingen, der Stadt des Geistes, der Lehre und der verwehten Dichtkunst, hat die örtliche Volkshochschule Plakate aufgehängt… 
Sind Jugendliche „desinteressiert, konsumorientiert, faul“? Oder vielleicht doch „engagiert, hilfreich und gut?“ Die ARD ruft zu einem Wettbewerb auf, bei dem Jugendliche von ihrem Ehrenamt berichten und gleichzeitig Preise gewinnen können. Unter dem Motto „tell.a.vision: Zeig, was du machst“ startet die die ARD so ihre nächste Themenwoche „Ist doch Ehrensache! -Wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren“. Die ARD wird vom 10. bis zum 16. Mai 2009 in Radio, Fernsehen und Internet abbilden, wie es um das bürgerschaftliche Engagement in unserer Gesellschaft bestellt ist.
Heftiger Streit um Morgenandachten im Westdeutschen Rundfunk: In fünf Beiträgen vertrat der frühere rheinische Superintendent Burkhard Müller (Bonn) die Meinung, Gott brauche kein Sühnopfer, um den Menschen vergeben zu können. „Jesus ist nicht gestorben, um uns von unseren Sünden zu befreien. Er ist gestorben, weil die Mächtigen ihn nicht leben lassen wollten.“ Nicht Gott habe seinen Tod gewollt, sondern seine Feinde. Diese Aussagen Müllers lösten unter den Hörern heftige Reaktionen aus. 250 Telefonanrufe gingen im Evangelischen Rundfunkreferat beim WDR in Düsseldorf ein, dazu etwa 200 Briefe und E-Mails.