Die „Berner Zeitung“ aus der Schweiz kritisiert die Reaktionen auf das Köhler-Interview: „Reflexartig regten sich Medien, Politiker und Experten über den Bundespräsidenten auf. Manche Kritiker sahen schon die Verfassung verletzt. Diese Empörungsmaschinerie ist inzwischen Alltag in Deutschland. Sie kann jeden treffen, der ein falsches Wort sagt – oder ein falsch verstandenes Wort. Moralinsauer, pingelig, hysterisch – so verlaufen diese Debatten meistens. Die eigentlichen Probleme bleiben derweil ungelöst. Horst Köhler wollte bei diesem Spiel nicht mehr mitmachen. Man kann ihn verstehen.“
„Mit der nötigen Würde“
Zum Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler eine „Ladatio“ von Markus Baum, ERF >>