Zum Köhler-Rücktritt: Treffende Pressestimmen (Q: Deutschlandfunk)

Die „Berner Zeitung“ aus der Schweiz kritisiert die Reaktionen auf das Köhler-Interview: „Reflexartig regten sich Medien, Politiker und Experten über den Bundespräsidenten auf. Manche Kritiker sahen schon die Verfassung verletzt. Diese Empörungsmaschinerie ist inzwischen Alltag in Deutschland. Sie kann jeden treffen, der ein falsches Wort sagt – oder ein falsch verstandenes Wort. Moralinsauer, pingelig, hysterisch – so verlaufen diese Debatten meistens. Die eigentlichen Probleme bleiben derweil ungelöst. Horst Köhler wollte bei diesem Spiel nicht mehr mitmachen. Man kann ihn verstehen.“

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Deutscher Bundespräsident tritt zurück

Als erstes Staatsoberhaupt seit Bestehen der Bundesrepublik ist Bundespräsident Horst Köhler überraschend zurückgetreten. Köhler begründete seinen Schritt am Montag ein Jahr nach seiner Wiederwahl im Schloss Bellevue mit der harten Kritik, die ihm in den vergangenen Tagen wegen seiner Äußerungen zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr entgegengeschlagen sei… WEITERLESEN bei REUTERS >> Weiterer Link: Rücktrittserklärung anschauen >> … Weiterlesen

ZDF-Nachtstudio: Wer war Jesus wirklich?

Rebell, Aufrührer, Träumer oder Revolutionär: es gibt zahlreiche Attribute, mit denen Jesus Christus behaftet ist. Wer dieser Mann wirklich war, dieser Frage will das nächste ZDF-Nachtstudio am 30. Mai 2010 auf den Grund gehen… WEITER >>

KIRCHENSTERBEN – Zwischen Himmel und Erde

In den Niederlanden fehlt vielen Gemeinden das Geld, ihre Gotteshäuser zu erhalten. Sie werden verkauft, Bibliotheken, Nobelhotels, aber auch Supermärkte ziehen in die Sakralbauten. Dagegen regt sich Protest… WEITER >>

ERZIEHUNG – „Kinder müssen Kinder sein dürfen“

Michael Winterhoff hat in drei Bestsellern das Schreckbild vom Sprössling gezeichnet, der zum Tyrannen wird. Ein Gespräch über Reife, Ratgeber und rettende Ideen. – Rheinischer Merkur: Haben Kinder es verdient, als Tyrannen bezeichnet zu werden? – Michael Winterhoff: Das ist ein Missverständnis… WEITER >>

Allianz-Vorsitzender Jürgen Werth: „Wir wollen nicht besserwisserisch sein“

Im Zusammenhang mit der Einweihung der umgebauten und neu gestalteten Gebäude des Allianzhauses in Bad Blankenburg am 20. Mai 2010 erklangen historsiche Worte: Der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Jürgen Werth (Wetzlar), sagte, gerade angesichts verbreiteter Hoffnungs- und Haltlosigkeit sollten Christen Boten der Hoffnung sein. Die Allianz verstehe sich als Gebets- und „Anpackbewegung“. „Wir wollen helfen, wo Not am Mann ist“, so Werth. Wenn man in der Vergangenheit hin und wieder etwas vollmundig und arrogant dahergekommen sei, „dann muss man sich auch manchmal dafür entschuldigen“. Werth: „Wir wollen nicht besserwisserisch sein.“

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Pietistischer Präses: „Evangelikal“ wird zum Reizwort

Der Begriff „evangelikal“ ist zum Reizwort geworden (Anm. d. Red.: Na, warum wohl…?). In der Außensicht werden Evangelikale oft als „fundamentalistische Kampftruppe ewig Gestriger“ wahrgenommen. Dieses Image störe ihn, sagte der Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften), Pfarrer Michael Diener (Kassel), am 19. Mai in Wetzlar… WEITER >>

Ökumenischer Kirchentag: Gemeinsam neuen Aufbruch wagen

„Lasst uns gemeinsam einen neuen Aufbruch wagen!“ Mit diesem Appell haben die Verantwortlichen des 2. Ökumenischen Kirchentages die Gäste des fünftägigen Christentreffens mit mehr als 130.000 Dauerteilnehmern von München auf den Heimweg geschickt… WEITER >>

Was tut die Kirche für Jugendliche?

Unter den Links jugendkirchen.org oder auch jukis.org gibt es aktuelle Infos. Sehr cool und konkurrenzfähig präsentiert sich zum Beispiel die Jugendkirche Basel >>

Reinhard Mey: Trauriges Lied für seinen Sohn

Liedermacher Reinhard Mey (67, „Über den Wolken“) hat sein 25. Studioalbum herausgebracht: „Mairegen“. Den Song „Drachenblut“ widmet er seinem Sohn Maximilian (28), der seit mehr als einem Jahr im Wachkoma liegt… WEITER >> (Nachtrag vom 13.08.2010: www.merkur.de/2010_32_Leben__Teil_zwei…)