Einigung bei Spätabtreibung

bundestagNach jahrelangem Tauziehen haben sich Politiker aus CDU/CSU, SPD und FDP auf einen gemeinsamen Gesetzentwurf beim Thema Spätabtreibung geeinigt. Das teilten die Bundestagsabgeordneten Kerstin Griese (SPD), Johannes Singhammer (CSU) und Ina Lenke (FDP) mit. Ursprünglich wollten sie getrennt über ihre Entwürfe abstimmen lassen. Eine weitere Abgeordnetengruppe um die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Christel Humme und Irmingard Schewe-Gerigk (Bündnis 90/Die Grünen) will nun ebenfalls – entgegen ursprünglichen Planungen – einen Gesetzentwurf…

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Terroristen planten deutschen 11. September

Zum Auftakt des Prozesses gegen die Sauerland-Gruppe hat die Bundesanwaltschaft zwei zum Islam konvertierten Deutschen, einem Deutsch-Türken und einem Türken vorgeworfen, drei Bombenanschläge auf US-Einrichtungen in Deutschland geplant zu haben. „Die Angeklagten waren getrieben von dem Willen, auch in Deutschland die Feinde des Islam zu vernichten und dabei das Ausmaß der Anschläge vom 11. September … Weiterlesen

Wenn der Tod Probleme lösen soll

lebenshilfe021Ungeborene Kinder töten, wenn sie behindert geboren werden könnten? Älteren Menschen den vorzeitigen Tod empfehlen, wenn sie unheilbar krank sind? Die Sendung „Stationen“ des Bayerischen Fernsehens behandelt am Mittwochabend (22.04.2009, 19 Uhr) das Thema „Zusammenleben statt ausgrenzen – Erfahrungen mit Krankheit und Behinderung“. – „‚So ein Kind ist doch ein Leben lang ein Klotz am Bein und außerdem für uns alle teuer. Da kann man doch eine Lösung finden.‘ Dieser spontane Ausspruch einer Freundin klingt der Mutter eines behinderten Kindes noch heute in den Ohren. Sie hatte sich geweigert…

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E wie Evangelisch

„E wie Evangelisch“ bündelt Domains von e-anfang bis e-zuversicht. Das gemeinsame Erkennungsmerkmal ist das für „evangelisch“ stehende „E-“ vor dem Domainnamen. Die Autorinnen und Autoren kommentieren kirchliche wie säkulare Themen persönlich, verständlich und pointiert. Sie schreiben und reden als evangelische Christinnen und Christen. E-wie-evangelisch ist vielfältig, aber nicht beliebig, bezieht Position und ist gleichzeitig offen … Weiterlesen

Ahmadinedschad sorgt mit Rassismus-Rede für Eklat

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat die israelische Regierung in seiner Rede bei der Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen in Genf als rassistisch bezeichnet. Israel sei das „grausamste und rassistischste Regime“, die Regierung beherrsche die besetzten palästinensischen Gebiete, und der Staat sei unter dem „Vorwand jüdischen Leidens“ gegründet worden. Delegierte westlicher Staaten verließen aus Protest den … Weiterlesen

Antirassismus-Konferenz: Knobloch begrüßt Absage Deutschlands

bmi-synago(epd v. 20.04.2009) – Der Zentralrat der Juden hat das Fernbleiben Deutschlands bei der UN-Antirassismus-Konferenz begrüßt. Es sei ein «mutiger Schritt» der Bundesregierung, die Teilnahme an der Konferenz in Genf abzusagen und damit ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus zu setzen, sagte Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch am Montag in München. Viel zu oft hätten Länder wie der Iran, Libyen und Kuba diese Plattform der Vereinten Nationen für eigene «demokratiefeindliche Politik» nutzen dürfen. Knobloch äußerte die Hoffung, dass weitere EU-Staaten…

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Christen, Juden und Muslime starten Dialog-Projekt

interrel(epd v. 20.04.2009) – Christen, Juden und Muslime in Deutschland haben ein Dialog-Projekt gestartet. Die auf drei Jahre angelegte Aktion «Weißt du, wer ich bin?» solle das friedliche Zusammenleben in Deutschland auf lokaler Ebene fördern, teilte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) am Montag in Frankfurt mit. Bundesweit werden dazu interreligiöse Gruppen unterstützt, inhaltlich beraten und finanziell gefördert. Das Projekt sei nicht nur auf Christen, Juden und Muslime beschränkt, hieß es. Die Aktion «Weißt du, wer ich bin?» lief zum ersten Mal von 2005 bis 2007. Aufgrund der positiven Resonanz…

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PRO RELI – Der kleinste gemeinsame Nenner

Die Berliner Bürgerinitiative drängt auf eine Gleichstellung des Religionsunterrichts. Vor dem Volksentscheid am 26. April hat ihr Konflikt mit den Anhängern des Ethikunterrichts Züge eines Kulturkampfes angenommen. Auf dem Markt am Kollwitzplatz werden an diesem Tag nicht nur frischer Salbei und die ersten Erdbeeren angeboten. Am Stand der Bürgerinitiative „Pro Reli“ verteilt Emanuela Bonfili Handzettel, … Weiterlesen

Parapsychologie: Wenn Menschen Unglück vorausgesehen haben

Wem ungewöhnliche Erscheinungen so zu schaffen machen, dass man von Nachbarn, Polizei und selbst vom Hausarzt nicht mehr ernst genommen wird, der kann sich an Walter von Lucadou wenden. Der Leiter der „Parapsychologischen Beratungsstelle“ in Freiburg kümmert sich um solche Erlebnisse, wahr gewordene Albträume und ähnliche Phänomene. Seit 20 Jahren besteht die bundesweit einzigartige Einrichtung, … Weiterlesen

Studie: Was geht beim Beten im Gehirn vor?

beten_licht1Wer zu Gott betet, spricht zu ihm wie zu einer realen Person. Das hat eine Studie des dänischen Neuropsychologen Uffe Schjødt von der Universität Aarhus bestätigt, wie die Nachrichtenagentur „pressetext“ berichtet. Der Forscher beobachtete bei 20 Christen, was sich während ihres Gebets im Gehirn abspielt. „Es ist wie ein Gespräch mit einem Menschen. Wir fanden keinen Hinweis auf irgendetwas Mystisches“, sagte er dem Wissenschaftsmagazin „New Scientist“ (London). Bei der Untersuchung sollten die Versuchspersonen einmal zu Gott beten und ein anderes Mal Wünsche an den Weihnachtsmann…

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Über 250 Jahre ein Star: Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel gilt als einer der bedeutendsten Komponisten des Barock. Seine Karriere beginnt in Halle an der Saale, wo er am 23. Februar 1685 geboren wird. Mit 18 zieht er nach Hamburg, einige Jahre später erobert er bereits Italien und England. Noch zu Lebzeiten wird ihm in London ein Denkmal gesetzt, wo er schließlich … Weiterlesen

„Zeit“: Warum man an die Ostergeschichte glauben kann

zeit_ostern_2009Zu Ostern hat die Wochenzeitung „Die Zeit“ zwei besondere Artikel über die Auferstehung Jesu veröffentlicht. Zum einen berichtet die Autorin Sabine Rückert von ihrem persönlichen Glauben an die Auferstehung, zum anderen erläutert der Journalist und ehemaliges Ratsmitglied der EKD, Robert Leicht, inwiefern diese Geschichte historisch anerkannt werden kann. „Die unglaublichste Geschichte der Welt“ lautet der Titel der aktuellen „Zeit“ vom 8. April 2009. Die Journalistin Sabine Rückert schreibt unter der Überschrift „Warum ich daran glaube“ zunächst: „Wer in einem Pfarrhaus aufgewachsen ist und…

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Wie der Hase zum Ei kam und die Eier in die Kirche: Kleine Geschichte der Osterbräuche

osterhaseNormalerweise geht der Brauchtumsforscher Alois Döring achtlos an der Osterdekoration vorbei. Doch als er vor einiger Zeit einen Osterhasen entdeckte, der sich in das Christkind verwandeln kann, war er begeistert. Seitdem steht der Osterweihnachtshase in seinem Bonner Büro. Denn die Idee, aus zwei Gabenbringern einen zu machen, sei durchaus nahe liegend, meint der 59-jährige Volkskundler. „Sowohl das Christkind als auch der Osterhase sind letztlich eine Erfindung der Protestanten“, so Döring. Doch während klar belegt ist, dass der Reformator Martin Luther den „heiligen Christ“ als weihnachtlichen…

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Peter Hahne für BILD am Sonntag: Über Oster-Meckerer an den Tagen der Hoffnung

peterhahne2009Es sind nur drei Worte, aber kaum eine der großen Obama-Reden kommt ohne sie aus: „Yes, we can!“ Jeder versteht diesen Satz inzwischen. Auch nur drei Worte fassen das biblische Ostergeschehen zusammen, doch damit tun wir uns schwer, weil der Verstand dagegen rebelliert: „Er ist auferstanden!“ Dabei hat Gott vor knapp 2000 Jahren, nach dem traurigen Karfreitag, nichts anderes getan, als dieses „Yes, we can!“ in die Tat umgesetzt. Sein Sohn Jesus Christus, am Kreuz verblutet, begraben, betrauert – doch nach drei Tagen, am Ostermorgen, zeigt Gott, was er kann: Das Grab ist leer…

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Ostern: Kraft – Licht – Freude – Leben

osterlicht1Von Peter Böhlemann für UK. – „Ich habe einen Traum“, stand auf den T-Shirts einiger Schüler der Albertville-Realschule bei dem Trauergottesdienst in Winnenden. Einer dieser Träume war, dass alle, die nur noch Dunkelheit wahrnehmen, irgendwann „wieder Licht spüren“. Als die Schulleiterin diesen Traum vorträgt, so notieren die Journalisten, scheint die Sonne durch das Kirchfenster auf die Trauernden. „Ich habe keine Träume mehr“, erzählte mir ein Mann bei einem Besuch im Gefängnis, „ich habe nur noch Fragen: Was wäre, wenn Jesus gar nicht auferstanden ist? Mal angenommen…

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