Barack Obama wird Präsident der USA – Eindrücke eines deutschen Pfarrers in Florida

Jetzt steht es fest: Nächster Präsident der USA wird der Demokrat Barack Obama. Für UK schildert Günter Apsel, langjähriger westfälischer Pfarrer, seine persönlichen Eindrücke vom Vorabend der Wahl aus Florida – unter dem Motto »Ein Wunder, dass es so weit kommen konnte…« – Orlando, Florida, am 3. November 2008. Seit dreizehn Jahren habe ich nun … Weiterlesen

EKD-Synode vom 2.-5. November 2008 in Bremen – Eine Auswahl von Presseberichten

„In den Schuhen des Schnelldenkers“ – von Michael B. Berger. – Fragen nach seinem Gefühlshaushalt mag Bischof Wolfgang Huber überhaupt nicht gern. Auch wenn die Bremer Tagung des Kirchenparlaments der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) die letzte reguläre ist, bevor sich im Frühjahr in Würzburg eine neue Synode konstituiert, um die Weichen für die Neuwahl … Weiterlesen

Finanzmarktkrise beherrscht Auftakt der EKD-Synode in Bremen

Bremen (epd). Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) verlangt Konsequenzen aus der weltweiten Finanzmarktkrise. Statt Habgier und „Vergötzung des Geldes“ seien Gerechtigkeit, Solidarität und Nachhaltigkeit gefordert, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber zum Auftakt der EKD-Synode am Sonntag in Bremen. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) sagte in einem Grußwort vor den 120 Synodalen, ungezügelter Ehrgeiz und die … Weiterlesen

Generation „Glaube“?

(WELT-online) Von Matthias Kamann – 2. November 2008. In beiden großen Kirchen rücken die 40- bis 50-Jährigen nach vorn: Sie überwinden den alten Streit zwischen Politik und Theologie und widmen sich… WEITERLESEN auf welt.de >>

Theologe Hertzsch als erster mit Martin-Luther-Medaille geehrt

(epd) – Der evangelische Theologe und Liederdichter Klaus-Peter Hertzsch ist am Freitag mit der erstmals verliehenen Martin-Luther-Medaille des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) geehrt worden. Hertzsch habe mit seinen Predigten, Bibelarbeiten und Vorträgen, mit Gedichten und Liedern und durch seine Person «die Schönheit, Wahrheit und Klarheit des Evangeliums erschlossen», heißt es zur Begründung. Er zähle zu den herausragenden Vertretern protestantischer Predigt- und Verkündigungskultur der Gegenwart. Der EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber…

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Glauben im Video-Clip: Evangelische Kirche startet neues Internet-Projekt

(epd) – Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat zum Reformationstag (31. Oktober) ein neues Glaubensprojekt im Internet gestartet. Damit sollen zentrale Themen des Christentums und des Kirchenjahres in Form eines animierten Comic-Video-Clips aufbereitetwerden, teilte die EKD am Montag in Hannover mit. Zum Auftakt der 26-teiligen Reihe «E-WIE-EVANGELISCH» erkläre der EKD-Ratsvorsitzende, Bischof Wolfgang Huber, den Begriff «Rechtfertigung». Der Clip ist unter anderem bereits auf der Plattform YouTube zu sehen…

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Atheisten betreiben „Mission“

Mit einer »Missionskampagne« auf Londoner Bussen machen Atheisten in Großbritannien Werbung für ihre Sache. Die Aktion wird maßgeblich von dem Oxforder Evolutionsbiologen Prof. Richard Dawkins unterstützt. Eine anti-religiöse Werbekampagne auf Londoner Bussen wollen britische Gottesleugner und Zweifler im Januar starten. Dann soll voraussichtlich auf 30 Bussen mindestens vier Wochen lang die Aufschrift zu lesen sein: „Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Machen Sie sich keine Sorgen und genießen Sie das Leben.“

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Badischer Landesbischof für ethische Maßstäbe an der Börse

(epd) – Die Kirchen dürfen nach Ansicht des badischen evangelischen Landesbischofs Ulrich Fischer nicht schweigen, wenn wirtschaftliche Fehlentwicklungen zu unverantwortbaren Reichtumsanhäufungen führen. «Wenn Unternehmer ihre Freiheit in Zügellosigkeit und Gier missbrauchen, drohen sie zu Despoten zu verkommen oder zu Schmarotzern der Gesellschaft», sagte Fischer am Freitag bei einer Tagung des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer in Bad Herrenalb. Spekulative Gewinne müssten verstärkt abgeschöpft werden, forderte der Bischof. Der Bankencrash habe gezeigt, dass ethische Maßstäbe für das Verhalten an der Börse dringend notwendig seien. Es sei zudem nicht zu rechtfertigen, dass Einkünfte von Managern «sprunghaft nach oben steigen» und zugleich Arbeitnehmereinkünfte…

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Religiöse Erziehung – mit Kindern beten

Der braunschweigische Landesbischof Friedrich Weber (Wolfenbüttel) hat Eltern aufgerufen, mit ihren Kindern geistliches Leben einzuüben – zum Beispiel das Beten. Gebete seien für Kinder kostbar und wichtig, weil sie ein Ritual sein könnten, das Sicherheit und Geborgenheit gebe. Außerdem entstehe durch das Gebet eine besondere Gemeinschaft zwischen Eltern, Großeltern und Kindern, die Kinder intensiv spüren und genießen, sagte Weber. Weber zufolge bietet das Gebet auch die Gelegenheit, sich in das Stillwerden einzuüben. Die Begegnung mit Stille sei heute für viele Kinder fremd. Morgen- und Tischgebete seien aus der Mode gekommen. Dies hänge unter anderem damit zusammen, dass sich die Lebensrhythmen von Familien in der schnelllebigen Zeit verändert hätten. Das Gebet vor dem Einschlafen…

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Superbau Merkez: Wie viel Moschee verträgt das Land?

Von K. Frigelj und M. Feldrapp. 21. Oktober 2008 – Rund 120 Moscheen werden in Deutschland derzeit gebaut oder sind in Planung. Doch wenn am Wochenende die Merkez-Moschee in Duisburg eröffnet wird, hat Deutschland einen neuen Superlativ in Sachen Gotteshaus. Das umstrittene Gebäude ist an Pracht kaum zu überbieten. Ein prachtvoller goldener Lüster mit 99 … Weiterlesen

US-Kinocharts: „Fireproof“ und „Billy“ finden Millionenpublikum

Ein Baptisten-Pastor produzierte einen Film über einen Feuerwehrmann in einer Ehekrise. In den US-Kinocharts landete der mit nur 500.000 US-Dollar produzierte Streifen auf dem vierten Platz. „Fireproof“ ist keine Ausnahme. Immer wieder erreichen christliche Produktionen ein Millionenpublikum – auch ein Film über das Leben von Billy Graham. In „Fireproof“ (Feuerfest) spielt Kirk Cameron, bekannt aus der 80er Jahre Fernsehserie „Unser lautes Heim“, den Amerikaner Caleb Holt, der „mit Gottes Hilfe“ seine Ehe vor dem Scheitern bewahrt. Während der Feuerwehrmann im Beruf täglich Leben rettet, …

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Atheismen als Chance – Was glauben Nichtgläubige?

Der Salzburger Theologe und Philosoph Gregor Maria Hoff rät der Kirche, die so genannten „neuen Atheismen“ als Chance zu betrachten. Die Überlegungen könnten der Theologie neue Impulse geben und genutzt werden, um sich mit eigenen Schwächen auseinanderzusetzen, sagte der katholische Theologieprofessor der Universität Salzburg in Bad Honnef. Die neueren philosophischen Beschäftigungen mit christlichen Vorstellungen seien teilweise sehr anspruchsvoll. Als Beispiele nannte Hoff die Philosophen Slavoy Zizek, Giorgio Agamben und Alain Badiou. Sie beschäftigten sich kreativ und aus neuem Blickwinkel mit theologischen Gedanken und biblischen Texten. Dagegen…

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Kirchen planen Pop-Oratorium zum Kulturhauptstadtjahr 2010

(epd – 09.10.2008) – Die rheinische und die westfälische Kirche wollen zum Kulturhauptstadtjahr 2010 im Ruhrgebiet ein Pop-Oratorium «Die 10 Gebote» aufführen. Das Werk soll mit Band, Streichorchester und über 1.000 Sängern in der Dortmunder Westfalenhalle Premiere haben, wie die beiden evangelischen Landeskirchen am Donnerstag in Düsseldorf und Bielefeld ankündigten. Komponiert wird das Stück von dem Musiker und Produzenten Dieter Falk, der sich unter anderem als Produzent von Bands und Künstlern wie PUR, Pe Werner und Monrose einen Namen gemacht hat, wie es hieß. Zudem sei er auch als Solokünstler und als Jury-Mitglied der Casting-Show «Popstars» bekannt. Die Story und die Songtexte werden von dem Sänger und Musical-Autor Michael Kunze geschrieben.

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Kirche warnt vor Arbeitsüberlastung von Pastoren

(epd – 09.10.2008) – Vertreter der evangelischen Kirche haben vor Burn-out-Erscheinungen bei Pastoren gewarnt. Die Aufgaben und Anforderungen im Pfarramt würden vielfältiger, zugleich gehe die Zahl der Pastoren zurück, sagte die hannoversche Landesbischöfin Margot Käßmann am Mittwoch in Bissendorf bei Osnabrück. Zu einer Tagung zum Thema «Lebenskunst» hatten sich dort rund 170 Pastoren versammelt. Die … Weiterlesen

EZW: Kennzeichen für Fundamentalismus ist Kritikunfähigkeit

Die Verleugnung und Einschränkung christlicher Freiheit ist eines der wesentlichen Kennzeichen des christlichen Fundamentalismus. Das sagte der Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW, Berlin), Reinhard Hempelmann, in einem Interview mit dem Magazin „WIR – gemeinsam unterwegs“ des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes (Kassel). Hempelmann rät in dem Interview, auch mit Fundamentalisten den Dialog zu suchen, aber unter bestimmten Bedingungen auch die Gemeinde zu wechseln. „Wenn es über Fragen des christlichen Lebens und Handelns keine Diskussion geben darf, wenn Kritik an einem Pastor oder der Gemeindeleitung von vornherein als Kritik am Wirken des göttlichen Geistes oder an einer gottgegebenen Führungsstruktur gesehen wird, wenn selbstbewusste Rückfragen als Angriff auf Autoritäten angesehen werden, dann liegt eine Situation vor, wo Menschen sich meines Erachtens nach in einer anderen Gemeinde beheimaten sollten.“ …

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