Predigt zum Palmsonntag: Jesu Einzug in Jerusalem (Matthäus 21,1-9)

1 Als sie nun in die Nähe von Jerusalem kamen, nach Betfage an den Ölberg, sandte Jesus zwei Jünger voraus 2 und sprach zu ihnen: Geht hin in das Dorf, das vor euch liegt, und gleich werdet ihr eine Eselin angebunden finden und ein Füllen bei ihr; bindet sie los und führt sie zu mir! 3 Und wenn euch jemand etwas sagen wird, so sprecht: Der Herr bedarf ihrer. Sogleich wird er sie euch überlassen. 4 Das geschah aber, damit erfüllt würde, was gesagt ist durch den Propheten, der da spricht (Sacharja 9,9): 5 »Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen, dem Jungen eines Lasttiers.« 6 Die Jünger gingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, 7 und brachten die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider darauf und er setzte sich darauf. 8 Aber eine sehr große Menge breitete ihre Kleider auf den Weg; andere hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. 9 Die Menge aber, die ihm voranging und nachfolgte, schrie: Hosianna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!

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Margarete Schneider – Die Witwe des Märtyrers

Die Nationalsozialisten haben den Pfarrer Paul Schneider im Konzentrationslager Buchenwald drangsaliert und zu Tode geprügelt. Das Buch „Die Frau des Predigers von Buchenwald“ erzählt die Lebensgeschichte seiner Frau Margarete und ihr Mühen um Erinnerung und Versöhnung. Eine Rezension von Johannes Blöcher-Weil…

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Frauentag – Menschenrechte – Lebensrechte

Natürlich ist es wichtig und hilfreich, am Internationalen Frauentag (8. März 2019) dankbar auf den Aufbruch zur Gleichberechtigung zu blicken und viele unbekannte und bekannte Heldinnen zu würdigen! Bedauerlicherweise werden an diesem Tag gleichzeitig und traditionell aber auch Ideologien glorifiziert, die „Abtreibung als Frauenrecht“ verstehen. In diesem Zusammenhang sei zum Beispiel beklagt, dass in Ländern wie Belgien oder den Niederlanden „assistierter Suizid“ und aktive Tötung von Menschen als „legal“…

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Vor 50 Jahren: Gustav Heinemann zum Präsidenten gewählt

Essen. – Die Wahl Gustav Heinemanns zum Staatsoberhaupt am 5. März 1969 läutet den sozialliberalen Machtwechsel ein. Sohn Peter Heinemann erinnert sich.
„Ein Stück Machtwechsel“ nennt Gustav Heinemann das, was am 5. März 1969 bei der Bundesversammlung in der Ostpreußenhalle in Berlin passiert ist. Seine Wahl zum Bundespräsidenten erweist sich als Zäsur in der Geschichte der noch jungen Bundesrepublik. Nicht nur, weil jetzt zum ersten Mal ein Sozialdemokrat an der Spitze des Nachkriegsstaates steht. Mit dem Essener in der Villa Hammerschmidt wird zugleich ein neues Kapitel aufgeschlagen…

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Vor 12 Jahren: Kino-Premiere im Vatikan: „Es begab sich aber zu der Zeit…“

Das gab es noch nie: Kino-Premiere im Vatikan. Rund 7.000 Gäste des Kirchenstaates waren geladen, als am 26. November 2006 der amerikanische Spielfilm „Es begab sich aber zu der Zeit…“ im Vatikan erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Der in jeder Hinsicht unübertrefflich geniale Film der amerikanischen Regisseurin Catherine Hardwicke erzählt die biblische Weihnachtsgeschichte. Die Premiere im Vatikan fand im Saal „Papst Paul VI.“ statt…

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Gedenken an Karl-Barth (10. Mai 1886 – 10. Dezember 1968)

Zum 50. Todestag des großen Theologen Karl Barth. – Er stellte sich gegen Adolf Hitler, protestierte gegen die Wiederaufrüstung der Bundesrepublik, warnte vor einer geistlosen Konsum-Gesellschaft. Der streitbare Schweizer Theologe Karl Barth (1886-1968) war jahrzehntelang die mutigste und prägnanteste Stimme des Protestantismus. Vor 50 Jahren, am 10. Dezember 1968, starb Barth. Der „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“, der im Alter von 82 Jahren in seinem Geburtsort Basel starb, war unter anderem Theologieprofessor in Bonn, Göttingen und Münster…

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Immer wieder aktuell: „Fusionitis“ in der Kirche

In den evangelischen Landeskirchen breitet sich zurzeit die „Fusionitis“ aus. Was ist das? Man erwartet in der Zukunft stark zurückgehende Kirchensteuern. Und schon heute können viele Gemeinden ihre Haushalte nicht mehr ausgleichen. Das Rezept: Man legt Gemeinden zusammen. Mit mehr oder weniger sanften Druck werden sie dazu aufgefordert, sich zu vereinigen, miteinander zu fusionieren. Hauptsächlich, um Stellen einzusparen…

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